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2019 - Mai
Stellungnahme der VAKJP zur Ausbildungsreform
Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Psychotherapeutenausbildung (Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz – PsychThGAusbRefG), BT-Drs. 19/9770 vom 30.04.2019
Berlin, 08.05.2019. Der Vorstand der Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten begrüßt weiterhin die Gesetzesreform und bedankt sich für die Möglichkeit, den Prozess durch mündliche und schriftliche Stellungnahmen mitzugestalten. In unserer Stellungnahme möchten wir uns auf einige Punkte beschränken, deren Verbesserung wir vor dem Hintergrund unserer psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und deren Bezugspersonen für besonders wichtig halten...
Stellungnahme der VAKJP zur Ausbildungsreform (PDF)

Terminplan: Reform des Psychotherapeutengesetz
09.05.2019: 1. Lesung Bundestag (Live-Übertragung)
15.05.2019: Anhörung im Gesundheitsausschuss des BundestagesLadung Dr. Helene Timmermann  als Sachverständige
27.06.2019: 2. und 3. Lesung im Bundestag
20.09.2019: Zweiter Durchgang im Bundesrat

2019 - April
ARD radiofeature "Die Vermessung der Psyche"
Radiobeitrag über digitale Therapeuten und E-Mental-Health von Sebastian Meissner
(Produktion: WDR 2019)

Die Zahl der Menschen mit Depressionen steigt weltweit rasant. Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind rund 322 Millionen Menschen betroffen. Allein in Deutschland wären Tausende von zusätzlichen Psychotherapeuten nötig, um diese Versorgungslücke zu schließen. Arbeitsausfälle durch Burnout und Depressionen haben sich hierzulande in den vergangenen 20 Jahren fast verdreifacht. Kann ausgerechnet das Smartphone, unser digitaler Alltagsbegleiter, Abhilfe schaffen und den Psychotherapeuten ersetzen?
Zu dieser Frage hat Autor Sebastian Meissner recherchiert, denn längst sind digitale Gesundheitsvorsorge und App-basierte Therapien Gegenstand von Forschung und Entwicklung. Kleine Start-ups, Tech-Giganten wie Google und Amazon und auch deutsche Krankenkassen haben großes Interesse an elektronischer Therapie auf Basis von Daten und Algorithmen. "Die Vermessung der Psyche - Ein Feature über digitale Therapeuten" heißt das neue ARD radiofeature. Ab Mittwoch, 24. April 2019, ist es in sieben Wort- und Kulturwellen der ARD zu hören und online unter https://beta.ardaudiothek.de/ sowie als Podcast verfügbar.
E-Mental-Health ist das neue Schlagwort, eine Unter-Kategorie des E-Health, also Gesundheitsvorsorgemaßnahmen, bei denen Computertechnologien und das Internet zum Einsatz kommen. Weltweit gibt es weit mehr als 10.000 Apps zur Behandlung von psychischen Krankheiten, die man einfach im App-Store herunterladen kann. Ihre Wirksamkeit ist umstritten und noch wenig erforscht. Sebastian Meissner hat für das Feature mit App-Entwicklern, Ärzten, Wissenschaftlern und Krankenkassenvertretern gesprochen. Investoren wittern einen potenziellen Milliardenmarkt.
Das Feature stellt die Frage, ob auf Algorithmen basierte Diagnose- und Behandlungstools die richtige Antwort auf die Bedürfnisse von psychisch angeschlagenen Menschen sind.
Sendetermine: SWR 2: 24. April - 22:03, BR 2: 27. April - 13:05 + 28. April, SR 2: 27. April - 17:04, NDR: 28. April - 11:05, WDR 5: 28. April - 11:05 Uhr + 29. April - 20:05, HR 2: 28. April - 18:05
Zum Anhören:
https://beta.ardaudiothek.de/suche?q=Die%20Vermessung%20der%20Psyche
Zum Nachlesen:
https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/dok5/vermessung-der-psyche-100.pdf


Pressemitteilung: Geschwister – lebensprägend und bedeutend für die analytische Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen
66. Jahrestagung der VAKJP in Frankfurt stand unter dem Motto „Geschwister – die Bedeutung horizontaler Beziehungen“
Berlin, 07.04.2019. Rund 80 Prozent der Kinder in Deutschland wachsen mit Geschwistern auf. Alle neun Minuten streiten sie sich im Durchschnitt. Der Brudermord ist der erste in der Bibel erwähnte Totschlag: Kain erschlägt Abel. Ohne ihre gemeinsame Stärke hätten Hänsel und Gretel nicht überlebt. Geschwister sind sich ähnlich? Nein, Unterschiede zwischen Geschwistern sind fast so groß wie zwischen nicht verwandten Kindern, vielleicht auch deshalb, weil Geschwister zu Nischenspezialisten werden müssen – sie benötigen etwas, was sie von Bruder oder Schwester unterscheidet, um die Aufmerksamkeit der Eltern auf sich zu ziehen.
Pressemitteilung: Abschluss Jahrestagung 2019 (PDF)

Laudatio für Peter Lehndorfer: Ernennung zum Ehrenvorsitzender der VAKJP
Berlin, 05.04.2019. Peter Lehndorfer wurde auf der Jahrestagung 2019 der VAKJP zum zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Dr. Helene Timmermann hielt in ihrer Rolle als Vorsitzende der VAKJP eine Laudatio: Lieber Peter, es ist mir eine große Ehre, diese Laudatio für Dich halten zu dürfen. Wir kennen uns aus einigen Jahren der Zusammenarbeit, haben manche „Schlachten gemeinsam geschlagen“, waren nicht immer einer Meinung – aber das macht ja nichts, ganz im Gegenteil, es erweitert den Horizont. Zunächst möchte ich etwas sagen zu Deinem persönlichen und beruflichen Hintergrund, danach zu deiner Tätigkeit für die VAKJP und schließlich zur Zusammenarbeit: Peter Lehndorfer ist in München aufgewachsen. Die Schulzeit war, nach seiner Aussage, geprägt von katholisch-christlichen Grundwerten. Er entwickelte aber schon früh ein Interesse an Politik, Psychologie, Pädagogik und Philosophie – und interessierte sich für sozialdemokratische Ideen und Ziele. Als Jugendlicher engagierte er sich in der Jugendarbeit und – wie kann es anders sein – studierte als logische Folge dieser Interessengbiete Sozialpädagogik. In einem Buchkapitel, das vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde, beschreibt er sich als ein „Fragender“ und „nach Antworten Suchender“ und erhoffte sich, diese Antworten im Studium zu finden. Aber: Das Studium der Sozialpädagogik und die anschließende Tätigkeit in einer Erziehungsberatungsstelle beantworteten seine Fragen nicht – sie wurden eher größer und differenzierter. Er entschloss sich also Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut zu werden. Seine Wahl fiel auf das Alfred-Adler-Institut in München. Die Individualpsychologie Alfred Adlers interessierte ihn, da sie – mehr als die anderen psychoanalytischen Schulen, die in München gelehrt wurden – auf die Verknüpfung zwischen sozialen und psychologischen Gegebenheiten eingeht und damit seinen Fragen und Interessen am nächsten kam. ...
Laudatio weiterlesen (PDF)

2019 - März
Gemeinsame Pressemitteilung: Problematischer TSVG Passus entfernt – Verbände fordern Präzisierungen zu weiterem Vorgehen
BMG fordert Regelungen des G-BA zur berufsgruppenübergreifenden, koordinierten und strukturierten Versorgung psychisch Kranker – Verbände fordern Präzisierung
Berlin, 07.03.2019. Der Schulterschluss im Protest von mehr als 30 psychotherapeutischen und ärztlichen Psychotherapieverbänden hatte Erfolg: Die gestufte und gesteuerte Versorgung wird nun doch nicht Teil des Terminservicegesetzes (TSVG). Die Psychotherapeutenverbände begrüßen, dass die Regierungskoalition den umstrittenen Zusatz zum Paragraphen 92 Absatz 6a Sozialgesetzbuch (SGB) V aus dem Gesetz herausnimmt. Allerdings sehen die Verbände auch bei der nun im Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz (PsychThGAusbRefG) vorgeschlagenen alternativen Formulierung noch Diskussionsbedarf.
Gemeinsame PM TSVG Passus entfernt Verbände fordern Präzisierungen (PDF)


2019 - Januar
Stellungnahme der VAKJP zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Psychotherapeutenausbildung (Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz – PsychThGAusbRefG)
Berlin, 30. Januar 2019. Die Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten (VAKJP) begrüßt die Vorlage des Referentenentwurfes eines Psychotherapeutenausbildungs-
reformgesetzes durch das Bundesministerium für Gesundheit.
VAKJP-Stellungnahme zum PsychThGAusbRef (PDF)

Gemeinsame Pressemitteilung: TSVG-Petition – Keine neuen Hürden für Psychotherapie
Psychotherapeuten erwarten Änderungen im Text des Terminservicegesetzes

Berlin, 25. Januar 2019. „Wir sind zuversichtlich, dass die dem Gesundheitsminister Jens Spahn vorgetragenen Probleme und Vorschläge zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) § 92 Sozialgesetzbuch V (SGB V) sorgfältig geprüft und Änderungen in den Formulierungen darin vorgenommen werden“, erklärten die Vertreter der drei Verbände, die die sehr erfolgreiche Petition gegen die gestufte und gesteuerte Versorgung für psychisch kranke Menschen auf den Weg gebracht hatten. Neben den Initiatoren (Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp), Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV), Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten (VAKJP)) hatten weitere 28 Berufs- und Fachverbände der Psychotherapeuten die Petition unterstützt.
Gemeinsame PM: TSVG-PetitionPsychotherapeuten erwarten Änderung im Text des Terminservicegesetzes (PDF)

Gemeinsame Pressemitteilung: TSVG vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages
Keine Diskriminierung psychisch kranker Menschen – 200.000 Mitzeichner fordern Änderung des TSVG

Berlin, 14. Januar 2019. In der heutigen öffentlichen Anhörung vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zu den Folgen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) wurden die befürchteten
Nachteile für betroffene Patienten nochmals dargelegt. In § 92, Abs. 6a Sozialgesetzbuch V (SGB V) [Entwurf] ist eine sog. gestufte und gesteuerte Versorgung für psychisch kranke Menschen vorgesehen. Das soll heißen, vor
der eigentlichen Behandlung hat ein für die Behandlungssteuerung zuständiger Vertragsarzt oder psychologischer Psychotherapeut eine Begutachtung vorzunehmen. Damit würde erstmals der Direktzugang zum Behandler versperrt und eine zusätzliche Belastung für die betroffenen Menschen aufgebaut. Außerdem würden damit psychisch kranke Personen diskriminiert. In keinem anderen medizinischen Bereich gibt es eine derartige Vorabbeurteilung.
Gemeinsame PM TSVG vor Petitionsausschuss (PDF)
TSVG Protest Liste der teilnehmenden 30 Verbaende.pdf (PDF)


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