Ausbildung > Ständige Konferenz der Aus-, Fort- und Weiterbildungsstätten für analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (StäKo)
 
 

Als eingetragener Verein bildet die StäKo, die 1973 gegründet wurde, den Zusammenschluss aller Institute in der Bundesrepublik Deutschland, die zum Analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ausbilden. Ihre Richtlinien beschreiben die Ausbildung zum AKJP als wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren, das bereits seit 1971 Teil der kassen- bzw. vertragsärztlichen Versorgung ist.

Download von Dokumenten der StäKo (als pdf):
Satzung, Geschäftsordnung, Grundanforderungen

 Aufgaben der StäKo

Die Hauptaufgabe der StäKo besteht in der Koordination und Sicherstellung der Qualität der Ausbildung zum Analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Derzeit sind 24 Institute Mitglied der StäKo. Seit dem Inkrafttreten des Psychotherapeutengesetzes im Jahre 1999 bieten diese Institute die sog. 'verklammerte' oder auch 'integrierte' Ausbildung an (Psychoanalyse und Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie). Die integrierte Aus- und Weiterbildung beschäftigt sich mit psychoanalytisch begründeten Verfahren und deren Anwendung sowohl bei entwicklungspsychologischen als auch konfliktpathologischen Störungen.

Ziel der Ausbildung ist die Vermittlung einer wissenschaftlich begründeten Methode zur Heilung und Besserung von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Über die Vorgaben des Psychotherapeutengesetzes und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung hinaus hat die StäKo Grundanforderungen für die Ausbildung formuliert, denen alle Mitgliedsinstitute verpflichtet sind.

 Organisation der StäKo

Die Mitgliederversammlung der StäKo (sog. 'Sitzung'), zu denen jedes Institut zwei stimmberechtigte Vertreter entsendet, findet zweimal im Jahr statt.

Der Vorstand der StäKo wird alle zwei Jahre gewählt. Um zu gewährleisten, dass nach und nach jedes Institut in die Vorstandsarbeit einbezogen wird, gilt ein alphabetisches Rotationsprinzip. Die Kontinuität der Arbeit wird sichergestellt, indem die gewählten Vorstandsmitglieder nacheinander die Positionen des zweiten, dritten und ersten Vorsitzenden wahrnehmen. Auf diese Weise ist eine gegenseitige Einarbeitung möglich. 

Durch die neueren Entwicklungen im Zuge der Verstaatlichung der Ausbildung (PsychThG) ist die berufspolitische Arbeit für die Institute von immer größerer Bedeutung geworden. Sowohl bezüglich des Psychiatriepraktikums, das nicht honoriert wird, als auch im Hinblick auf die schriftliche Abschlussprüfung, die das Grundwissen eines Psychologiestudiums abfragt, pädagogisches Vorwissen aber vollkommen unberücksichtigt lässt, sind politische Auseinandersetzungen unabdingbar. Aus diesen Erwägungen heraus hat die StäKo nach langer Vorarbeit im November 2004 entschieden, sich in die VAKJP zu integrieren und dort ein Mandat für Ausbildungsfragen wahrzunehmen, so dass diese nun seit Mai 2005 von einem Mitglied eines StäKo-Mitgliedsinstituts im Vorstand der VAKJP vertreten werden.


 Vorstand der StäKo (ständige eMail-Adresse: staeko@vakjp.de)

1. Vorsitzende Christine Steiner
Bahnhofstraße 21, 79189 Bad Krozingen
Telefon (07633) 160614, Telefax (07633) 949614
eMail:
c.r.steiner@t-online.de
 
2. Vorsitzender Detlef Ziesemer-Mühle
Limmerstraße 88/90, 30451 Hannover
Telefon (0511) 4583771, Telefax (0511) 2151134
 
3. Vorsitzende Anne Kalberlah
Rothenbaumchaussee 24, 20148 Hamburg
Telefon (040) 73440747
eMail:
praxis@annekalberlah.de
 
Vorstandsmitglied
(Vertreterin der StäKo im Vorstand der VAKJP)

Christine Röpke
Bruderstraße 2,
80538 München
Telefon
 (089) 2285636, Fax (089) 2285636
eMail:
Roepke@VAKJP.de

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