Unser Angebot > Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern
 
 

Bei der Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern bis 2 ½ Jahren, für die die Sprache nicht das führende Kommunikationsmittel ist, werden Störungen der Frühregulationen (Schrei-, Schlaf-, Ess-, Fütter- und Gedeihstörungen), frühe Verhaltensauffälligkeiten mit Kontakt- und Spielstörungen und Psychosomatosen (Neurodermitis, Asthma bronchiale, u.a.) behandelt, die einen erlebnisbedingten Hintergrund haben. Aufgrund der (noch) unzureichenden Fähigkeit des Kindes, innere Bedürfnissen, Seinszustände, Ungleichgewichte mit den vorhandenen inneren Möglichkeiten der Selbstregulation und Selbstberuhigung wirkungsvoll selbst bearbeiten zu können, ist das Kind auf einen verstehenden Erwachsenen angewiesen, um seine gesunde somatische und psychische Entwicklung zu vollziehen bzw. nach Unterbrechungen und/oder Störungen wieder aufzunehmen.

In der Säuglings-/Kleinkind-/Elternbehandlung handelt es sich in der Regel um eine
bifokale Kurzzeitpsychotherapie (Focus Säugling/Kleinkind und Focus primäre Bezugspersonen). Die primären Bezugspersonen kommen gemeinsam mit ihrem Säugling/Kleinkind zur Psychotherapie. Die analytische Arbeit besteht immer in der qualifizierten Beobachtung, in der Analyse und Übersetzung von präsymbolisch, präverbalem Verhalten und Symptomatiken bezogen auf die Kommunikation zwischen primärer Bezugsperson und Kind und bezogen auf die Symbolik und Beschreibung bestimmter kindlicher Zustände. In besonderer Weise ist hier das psychodynamische Behandlungskonzept hilfreich und wirksam, um die Verzerrungen in der Beziehung zwischen Säugling/Kleinkind und Eltern aufzudecken, zu verstehen und zu bearbeiten.

Die engmaschige Zusammenarbeit mit dem Kinderarzt und einem Kinder- und Jugendpsychiater im Sinne der begleitenden Entwicklungsdiagnostik und Klärung psychosomatischer Symptome ist erforderlich.

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